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Climate and Resource Protection
Regionaler Anfall an anzurechnendem Stickstoff aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft und Gärresten pflanzlicher Herkunft auf Gemeindeebene in kg N/ha LF eff,D.50%  in 2010 und 2011 (links) sowie Häufigkeitsverteilung des anzurechnenden N-Anfalls aus Wirtschaftsdüngern dieser Gemeinden mit und ohne Berücksichtigung einer Derogation für 50 Prozent der Grünlandflächen (rechts)
Quelle: RICHARD WÜSTHOLZ, SEBASTIAN AUBURGER, ENNO BAHRS, Universität Hohenheim
Quelle: topagrar

Unsere Leistungen

Renew-Sources hilft Ihnen bei der Lösung aller Fragen rund um die Umsetzung des neuen Düngerechtes. Wir unterstützen Sie insbesondere dabei: Ihre Nährstoffüberschüsse im Hinblick auf die Neue Düngeverordnung zu ermitteln. Lösungsansätze für die sinnvolle Verwertung der Überschüsse zu finden, Aufbereitungsprojekte zu konzipieren und zu planen, die Projekte zu finanzieren, erforderliche Genehmigungen einzuholen, ….., Dazu können wir bei Bedarf auf ein großes Netzwerk an Fachleuten zurückgreifen.
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Gülle- und Gärrestaufbe- reitung: Ansätze zur Vermeidung von Gewässerbelas- tungen durch Nährstoffüberschüsse aus Viehhaltung und Biogasanlagen. Hintergrund: Die Nitratbelastungen im Grundwasser und in Oberflächen Gewässern können in den meisten Fällen auf direkte und diffuse Einträge verschiedenen Ursprungs zurückgeführt werden. Überwiegend in Regionen mit intensiver Tierhaltung ist die Belastung des Grundwassers und der Fließgewässer durch Nitrat- und Phosphateinträge so hoch, dass der Druck von Seiten der EU-Kommission und der Wasserwirtschaft zu Verschärfungen des deutschen Ordnungsrahmens führen wird.  Die Biogaserzeugung in viehintensiven Regionen kann durch die zusätzlich anfallenden Gärreste zu einer weiteren Erhöhung des Nährstoffüberschusses führen.  Diese Gärreste wurden in der Vergangenheit nach der Düngeverordnung nicht als Wirtschaftsdünger gewertet und nicht auf den Höchstwert für Nitrat aus Wirtschaftsdünger angerechnet. Zahlreiche viehhaltende Betriebe aus Regionen mit Nährstoffüberschüssen „exportieren“ ihre Gülle bereits heute mit teils hohem Kostenaufwand in nährstoffarme Regionen. Durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie und die EU-Nitratrichtlinie, sowie durch das in der Novellierung befindliche  deutsche Düngerecht werden in diesen viehhaltungsintensiven Regionen zukünftig noch weniger Nährstoffe in Form von Gülle, Festmist, Gärresten und Kompost auf Ackerböden und Grünland ausgebracht werden können. Lösung: Grundsätzlich gibt es 2 Optionen zur Reduzierung der Nährstoffüberschüsse aus Gülle und Gärresten: 1. Wirtschaftsdünger und Gärreste werden so aufbe- reitet, dass sie weitgehend entwässert sind und zu lager- und transportfähigem Dünger verarbeitet werden. Die Nährstoffe N, P, K, Ca werden in  nährstoffarme Regionen „exportiert“  und ersetzen dort Handelsdünger. 2. Stickstoff wird durch Denitrifikation in Luftstickstoff umgewandelt. Phosphat wird zur Weiterverwertung zusammen mit weiteren Mineralstoffen und organischer Substanz abgeschieden und kann als Dünger verwertet werden. Für beide Verfahren gilt: das von Nährstoffen und organischer Substanz gereinigte Wasser wird im unbedenklichen Zustand in die Vorfluter eingeleitet. und dort vermarktet. Die Wahl des für für einen spezifischen Standort geeigneten Konzeptes hängt von spezifischen Bedingungen ab. Wir helfen gerne bei der Konzipierung, Planung und Umsetzung eines entsprechenden Projektes.
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